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Akupunktur

Allgemeines

Die Akupunktur ist eine der ältesten Heilmethoden der Welt. Die klassische chinesische Akupunktur, die Körperakupunktur, ist am bekanntesten. Durch Reizung bestimmter Punkte können Störungen im gesamten Organismus behandelt werden. Die Akupunkturpunkte liegen auf definierten Bahnen, den Meridianen. In ihnen fließt die Lebensenergie Qi mit ihren Anteilen Ying und Yang. Durch die Therapie soll der Energiefluß, also die Lebensenergie, gekräftigt oder eine Blockade gelöst werden. Die Anwendung der Akupunktur setzt Kenntnis des energetischen Flusses, der Lage und Wirkung der Akupunkturpunkte voraus.

Welche Krankheiten können mit Akupunktur behandelt werden?

Als besonders wirksam gilt die Akupunktur bei Rückenschmerzen, Schulter-Arm-Syndrom, Kopfschmerzen, Migräne, Allergien, Heuschnupfen, Psychosomatischen Erkrankungen und bei Erkrankungen im gynäkologischen Bereich wie klimakterischen Beschwerden. Auch bei der Raucherentwöhnung und der Gewichtsreduktion bietet die Akupunktur eine Unterstützung. Die Akupunktur ist bei korrekter Durchführung eine praktisch risiko- und nebenwirkungsfreie Heilmethode. Es sind in der Regel bis zu zehn Therapiesitzungen von einer halben Stunde notwendig bei ein bis zwei Behandlungen pro Woche.

Tut Akupunktur weh?

Eine häufige Frage, die den Patienten vor Therapiebeginn beschäftigt. Die Akupunkturnadeln sind jedoch so fein, dass sie ohne Mühe Haut und Muskelgewebe durchdringen, so dass höchstens ein geringer Einstichschmerz bemerkt wird. Während der Akupunktursitzung ist Schmerzfreiheit sogar eine wichtige Vorraussetzung für die unbedingt notwendige Entspannung.

Wer übernimmt die Kosten?

Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Behandlungskosten bei chronischen Lendenwirbelsäulenschmerzen und bei Kniegelenksarthrose. Die Abrechung der anderen Therapieindikationen erfolgt streng nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ). Die Privaten Krankenkassen tragen in der Regel die Therapiekosten bei allen Indikationen.